‘zur lage des ichs’ von gestern

Samstag, Juli 12th, 2014
Impronacht

Seit Langem mal wieder Impro gespielt. Bei der langen Impronacht von Freilos. Amüsant war’s. Ungewohnt aber amüsant. Davor gab es noch die lange Nacht am Düsseldorfer Flughafen – die aber in Wien mit einem herrlichen Frühstück belohnt wurde. Und einem Spaziergang zu meinen geliebten Grinzinger Weinbergen.

Bleibt nur die Frage, was verdammt noch mal mein Pötzleinsdorfer Schloß in Hernals macht?

impronacht3

impronacht4

impronacht5

impronacht6

impronacht7

impronacht8

impronacht9

impronacht2

impronacht15

impronacht10

impronacht11

impronacht12

impronacht13

impronacht14

hernalsvilla

Dienstag, Juni 10th, 2014
Marry in Minga

Eine (nunmehr ehemalige) Improkollegin hat geheiratet – ihren Schwurbelschatz (der auch schon mal eine Lesung von mir musikalisch untermalt hat). Beides sehr liebe Freunde. Ehrensache, dass man da nach München gereist ist, um der Trauung beizuwohnen. Die Trauung selber habe ich zwar zeitlich doch nicht geschafft, zur Feier kam ich aber rechtzeitig. Und auch sonst war das Wochenende in München eine überaus feine Angelegenheit.

Und euch beiden an dieser Stelle natürlich noch mal alles Gute und nur das Beste für die Zukunft! Lasst euch umarmen.

minga12

minga11

minga1

minga3

minga4

minga5

minga6

minga2

minga7

Und ganz zufällig und ohne jede Bedeutung oder sonstwie in irgendeiner Weise mit dem restlichen Inhalt dieses Postings verknüpft: zwei Straßen in München. Zwei ganz normale Straßen.

minga10

minga9

Montag, Mai 5th, 2014
Schritt 2, 3, 4, 5 und 6. Und ein halbes 7.

Ich bin zurück. Mit neuem Job und neuer Wohung (samt Bergseezimmer und französischem Café), dazu eine frisch geschlüpfte entzückende Nichte, Freunden, die sich einen Puff gemietet haben, einigen Nachtzugfahrten nach Wien und das Wichtigste von Allem – das bezaubernde Fräulein Seltsam Überall ist in mein Leben zurück gekehrt.

Zappzerapp, der Sommer kann kommen.

finja

puff2

puff1

pferdakkordeon

f_seltsam_ue

Dienstag, Januar 21st, 2014
Schritt 1 und baba

koeln

Ich habe eine kleine Wohnung in Köln. Recht zentral an einem Park gelegen. Von da pendel ich nun täglich zum Job. Die erste Stufe ist also genommen. Das ist aber auch schon das einzig Gute. Ich schließe diesen Blog für eine Weile. Bis ich bei Schritt 4, 5 oder 6 bin. Noch bin ich nicht angekommen in der Stadt. Ich bin hier eigentlich komplett falsch. Meine Hoffnung zu Jahresbeginn, das mit Köln sich endlich mein Leben wieder richtiger anfühlt, war ein Irrtum.

Wien zu verlassen war der größte Fehler meines Lebens. Das ist mir schmerzlich bewusst geworden. Es tut mir unendlich Leid und ist nicht zu entschuldigen. Es war schlicht verantwortungslos. Auch wenn ich auf der Suche nach mir selbst war.  Mein jetziger Versuch, diesen Fehler zu korrigieren, hat wohl nur eine verschwindend geringe Chance, das weiß ich selbst. Aber ich meine es wirklich ehrlich und es ist mir absolut ernst. Wie sehr kann etwas kaputt sein, dass man es trotzdem wieder aufbauen kann? Wie oft darf man jemanden verletzen und es heilt dennoch wieder? Wie viel Glück kann man haben, um eine neue Chance zu bekommen? Ab wann ist es überhaupt zu spät dafür?

Das letzte Jahr Wien hat mir so viel mehr bedeutet, als ich es einst bereit war zu erkennen. Da wird Köln erst mal nicht so schnell mithalten können.

Bis auf bald. Ihr fehlt mir alle.

Mittwoch, Januar 1st, 2014
Willkommen Zweitausend-1(99)4

Das neue Jahr ist geboren und ein altes, sehr aufwühlendes hat den letzten Atemzug getan. Adieu! Ich kann noch nicht ganz absehen, wie richtig – oder sagen wir – weitsichtig meine Entscheidung Wien zu verlassen nun tatsächlich war. Aber mit diesem Schritt – und dem Zwischenstop Schottland – schließt sich bei mir ein zwanzig Jahre andauernder Kreis. Damals 1994, im jugendlichen Übermut, habe ich eine Entscheidung getroffen, die kurzfristig richtig schien, im Nachhinein allerdings mich in arge Bedrängnis gebracht hat und sehr lange nach hallte. Mein Wienentschluss ist die exponentielle Wiederholung davon, in erster Linie aber auch die finale Spätfolge. Schottland jedoch hat dies nun alles nivelliert. Ich bin auf Null. Ohm! Gleichklang! Yin-Yang! Zur Mitte, zur Titte, zum Sack – zack, zack! Und ob sich die Bedrängnis wiederholt ist noch nicht ganz raus. Bis jetzt sieht es nicht danach aus. Ab Montag geht der Job in Leverkusen los. Fehlt nur noch ne gemütliche kleine Butze in Köln. Dann ist die Basis geschaffen, einen möglichen Fehler nicht das dritte Mal zu begehen. 1994 kann also kommen. Zwanzig Jahre später.
Euch allen ein großartiges neues Jahr!!!

Mittwoch, November 13th, 2013
Sedcard

Seppel und ich haben mal gegenseitig die Knipse bemüht, um neue, halbwegs anständige Bewerbungsfotos zu haben. Oder einfach nur mal ’ne aktuelle Momentaufnahme für uns selbst. Wir waren sogar vorher extra beim Frisör – was man bei mir prima am Kotelettenansatz sieht.

bewerbung1

bewerbung2

bewerbung3

bewerbung4

Montag, Oktober 21st, 2013
Abflug

So, das war’s. Aus die Maus. Experiment missglückt – Patient abgehauen. Ich verlasse wieder die Insel. Die ganzen Idioten hier kommen permanent von der falschen Seite, da muss man sich ja Sorgen nicht über den Haufen gefahren zu werden. Nein, im Ernst. Selbst im Idealfall wäre ich nur bis Ende des Jahres geblieben. Andere Dinge wurden in der letzten Zeit wichtiger. Auf andere Schlachtfelder müssen meine Truppen nun verlegt werden.

Bleibt die Frage, ob sich das ganze Traraa gelohnt hat? Letzten Endes sicherlich – jeder Umweg lohnt schließlich. Klar: von den Punkten auf meiner Agenda konnte ich natürlich nicht wirklich viele abhaken. Und mein Englisch ist in den paar Wochen auch nicht fließend geworden. Aber das Wichtigste ist mir vielleicht sogar gelungen. Wenn Wien die (erfolgreiche) Suche nach Excalibur war, dann habe ich trotz der kurzen Zeit hier in Schottland womöglich den heiligen Gral gefunden. Warten wir’s ab. Ein klein bisschen Stolz bin ich auf jeden Fall über meinen Ausreißer in die Highlands.

Jetzt wird erst einmal nach vorne geschaut. Immer frisch voran. Eine gewaltige Herausforderung steht schließlich bevor. Also. Nächster Stop: Köln! Vamos!

Mittwoch, August 7th, 2013
Wien ist Geschichte

Wien ist vorbei. Endgültig. Seit einer Woche. Die (bisher) beste Zeit meines Lebens – geflankt von zwei epischen Niederlagen. Jetzt nur noch Erinnerung.

In Gedanken bleibt so viel. Meine Mädels und die WG. Der Ballsaal. All die Zeit mit den Improleuten. 5,4,3,2,1 – los. Und meine ausufernden Spaziergänge über den Neunten Bezirk hoch zum Achtzehnten. Immer Abends. Das mediterrane Gefühl, wenn die untergehende Sonne den Yppenplatz in korsisches Gelb taucht. Die prunkvollen Häuser rechts vom Türkenschanzpark, bei denen man sich immer fragt: Wer in aller Welt kann sich so etwas leisten? Jahrhundertealte Gemäuer, aus denen ein grüner Bart aus Efeu wuchert. In Grinzing, in Döbling, in Pötzleinsdorf – überall hohe Bergkuppen mit ihren Seitenscheiteln aus Weinreben. Da, weit draussen und nach Dämmerung, wo mich die Kühle der Wälder immer in die Stadt zurück drückte.

Ganz zum Schluss, bei meiner Ehrenrunde beim Riesenrad, kam mir das Zeichen, dass meine Entscheidung zur Weiterreise richtig war – in Gestalt eines Vertreters aus dem Untergehölz der Wiener Prominenz: Der Schwiegersohn in spe von Baulöwe Richard Lugner, samt des Baulöwens Tochter. Die gesellschaftliche Relevanz der beiden ist etwa mit der von Daniela Katzenberger gleichzusetzen. Irgendwo zwischen Kellergeschoss und Sickergrube. Mediale Gülle, die das Grundwasser unseres Geistes verseucht. Personen, bei denen einem peinlich ist, dass man sie wiedererkennt oder sich gar ihren Namen gemerkt hat – aber keinesfalls persönlich treffen möchte. Deutlicher geht’s also nicht mehr. Wenn’s trashig wird, ist das Verfallsdatum abgelaufen!

lugnerspross

Doch so oder so. Wien. Wien, nur du allein … Irgendwann flaniere ich wieder durch deine staubzuckersüßen Gassen.

 

Sonntag, Juli 7th, 2013
die eigenen vier wände für jedermann

4waende

Schön, wenn man sein gestaltetes Magazin im Zeitschriftenhandel entdeckt. Aber dafür sind mir die minimalen Satzfehler jetzt noch peinlicher, als vorher.

 

Sonntag, Juni 30th, 2013
Ballsaal adé

Zwei von fünfen sind schon ausgezogen. Heute folgt die dritte. Und auch ich habe schon das meiste Zeugs in Umzugskisten verpackt. Sogar die Poster sind schon von den Wänden gerissen. Meine Zeit in Wien löst sich auf.

Also noch einmal ein kleiner Blick zurück. In meinen geliebten Ballsaal, in dem ich die letzten vier Jahre leben, lachen, leiden und  lieben durfte.

DSC_4453

DSC_4455

DSC_4331

DSC_4335

DSC_4341

DSC_4344

DSC_4347

DSC_4351

DSC_4352

DSC_4354

DSC_4360

DSC_4364

DSC_4369

DSC_4365

DSC_4371

DSC_4374

DSC_4377

DSC_4375

DSC_4384

DSC_4391

DSC_4397

DSC_4398

DSC_4399

DSC_4406

DSC_4407

DSC_4416

DSC_4417

DSC_4418

DSC_4423

DSC_4447

DSC_4444

DSC_4461