Frühschoppen-Hefeexperiment

Sonntag, 23. April
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`nen schönen Schoppen petzen, das macht man ja gelegentlich gerne. Auch in der Früh am Sonntag.  So ein kühles Blondes gleich nach dem Granola-Müsli oder dem Schokocroissant. Habe ich jetzt nicht gemacht, aber die übrig gebliebene Hefe vom Bierbrauen, die kam dann über Umwege doch auf den Frühstückstisch.

Nach einigen Anläufen hat mir Benjamin Bruckner vom Erzbräu etwas Bierhefe mitgebracht. In einem Schraubglas, dessen Inhalt zwar aussah wie vermatschtes Nudelwasser, aber überaus germig und fruchtig roch. Da ich nicht wusste, wie viel Bierhefe-Überbleibsel 5g Frischhefe ersetzen, entschloss ich mich einfach für einen gehörigen Schuss!

Das Ergebnis lässt sich auf jeden Fall sehen und schmecken. Vor allen, da es sich um untergärige Hefe handelte, die – so meinte es Braumeister Papa Bruckner – etwas gemütlicher daherkommt, als die schnelle obergärige Hefe. Zum Backen also überhaupt kein Problem. Ob es geschmacklich einen Unterschied macht ist allerdings schwer festzustellen. Allerdings war der Hefegeruch anggenehm dezent, bei gekaufter Industriehefe kann er ja schnell mal penetrant werden. Vor allen, wenn gleich ein halber Würfel in den Teig gesemmelt wird.