Churros – fettig, süß, herrlich

Freitag, 30. September
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Von einer Reise zur nächsten – diesmal fünf Tage Malaga. Vor acht Jahren war ich das letzte Mal hier, bei Freunden der Familie. Und ebenso lange ist es es her, dass ich das letzte Mal Churros gegessen habe. Im Café Casa Aranda war es, wie jetzt auch. Mitten in der Altstadt Malagas. Angeblich die besten Churros der Stadt. Die Vergleichsmöglichkeiten fehlen mir, gewiss, aber ich wüsste jetzt nicht, was es an den goldkrossen Kohlenhydrat-Brennstäben zu verbessern gäbe.

Ein länglicher Spritzgebäck-Krapfen, der nur aus Kruste besteht – und dazu ne heiße Schokipampe. Herrlich!

Churros, in Öl frittierten Brandteigstangen, sind in etwa das, was sich ein 12-jähriger unter »auf den Punkt gebrachte Backkunst« vorstellt: fettig und knusprig, mehr nicht. Eine schier unendlichen Vielfalt an Geschmäckern und Konsistenzen werden auf zwei rudimentäre Eigenschaften eingestampft. Gekrönt wird der kaloriereiche Wahnsinn von der Tradition, die Churros vor dem Abbeißen in eine dickflüssige Trinkschokolade zu tunken. Wer hier jedoch einen gewöhnlichen Kakao erwartet, der irrt. Spanische Trinkschokoladen sind im Prinzip nichts anderes, als dickflüssige Puddingcremes, denen keine Zeit zum Abkühlen und Erstarren gegeben wurde. Fettig, knusprig, schokoladig-süß. Ich liebe es, gelegentlich wieder 12 Jahre alt sein zu können 😉

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