Getreide aus dem Iran: Kamut-Kipferl

Donnerstag, 26. Mai
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Der Malgrad war zu grob eingestellt, daher endete mein erster Versuch der Kamut-Kipferl als grießeliges Zähneknirsch-Desaster. Also drehte ich das übrige halbe Kilo Mehl Löffel um Löffel durch eine Kaffeemühle und siebte es im Anschluss. Kamut kenne ich seit dem Brotbackkurs bei Kasses und ist eine Weizensorte aus dem Iran. In hiesigen Reformhäusern lässt es sich aber nur als ganzes Korn erwerben. Und deren Mühlen können wohl nicht so recht fein.

Kamut schmeckt nussig und gibt daher eine hervorragende Kombo mit Mandelfülle ab.

Beim zweiten Anlauf hat es dann gepasst. Wie der Zufall es so wollte war auch gerade ein persisches Pärchen zu Besuch, die gleich ein Backwerk als Jause zu den Wiener Sehenswürdigkeiten mitnehmen durften. Kamut kannten sie aber nicht. Zumindest vom Namen her. Vielleicht ja unter dem ursprünglichen Begriff „Khorasan-Weizen“, aber den konnte ich mir nicht merken und jetzt stehen sie schon in Schönbrunn und hören den Philharmonikern zu.

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