Darauf ne heiße Schoki

Mittwoch, 30. Dezember
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Das eine Jahr geht, das andere kommt – und weil es jetzt auch etwas kälter geworden ist, gibt es eine heiße Schokolade zum Anstoßen.

Bei mir wird Trinkschokolade entweder mit Stückchen oder Splittern zubereitet, nie mit Pulver. Das klumpt nur. Außerdem kommt der Rahm (der aufgrund des Fettgehaltes unbedingt hinein muss) nicht auf sondern in die süße Flüssigkeit. Obendrauf kommt bei mir aufgeschäumte Milch. Ein cremiges i-Tüpfelchen, welches mich früher immer neidisch auf Kaffeetrinker werden ließ. Fluffiger Milchschaum ist viel eleganter als so ein fettiger, aus der Dose gesprühter Sahneklops – der in der heißen Schoki so quälend langsam versinkt wie die Titanic im Eismeer. Um dem i-Tüpfelchen aber noch die Krone aufzusetzen (ja, das ist möglich) wird der – logischerweise getrennt aufgeschlagene – Milchschaum mit einem Sirup nach Wahl gepimpt. Mindestens mal Vanille, es eignen sich aber auch Haselnuss, Mandel, Kokos oder Karamel. So bekommt die Trinkschokolade etwas von Dany Sahne – dieser verführerische Zwei-Komponenten-Pudding, den man als Kind geliebt hat, heute aber keinesfalls seinem eigenen Nachwuchs kaufen würde. Muss ja auch nicht sein. Bei einer so feinen selbstgemachten heißen Schoki.

Prost Neujahr und alles Gute für 2016!