Freude schöne Kaffeebohne

Montag, 17. Juni
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Wenn es um Kaffeehäuser geht sind Wiener natürlich sehr speziell. Ihre Tradition verpflichtet. Die großen Häuser sind Platzhirsche und in jedem Reiseführer ausgiebig beschrieben. Sucht man aber ein Kaffeehaus der etwas anderen Art, wird man im Schatten der Alserkirche fündig. In einem Seitengewölbe der Kirche selbst versteckt sich das POC – People On Caffeine. Die Gemäuer ganz im heiligen Weiß, eingerichtet mit rustikalem Holzmobiliar. Und kein Ort in Wien könnte für ein modernes Kaffeehaus besser sein. Hier kommt die Jugend zusammen, um die Sünden der Nacht zu beichten. Bei einem Cappuccino, einem Flat White oder einem Latte Macchiato. Und Robert, Inhaber und Barista, ist der Pfarrer dieser Kaffee-Gemeinde. Von der Kanzel, also der Theke (in diesem Fall eine alte, ausrangierte Hobelbank) predigt er das Arabica Unser und hat als großartiger Gastgeber immer ein offenes Ohr für seine Schäfchen. Nicht umsonst fühlt sich jeder Fremde gleich wohl hier und haben die Gäste untereinander längst Freundschaften geschlossen.

Ein Geheimtipp, der so geheim freilich längst nicht mehr ist. Und weil niemand anderes als der Unsterbliche Ludwig van Beethoven in eben dieser Kirche einst eingesegnet wurde bleibt an dieser Stelle nur zu sagen: Freude schöne Kaffeebohne, wir treiben uns im POC herum.

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