Kaki: Kiwi 2.0 – oder das Smartphone unter den Früchten

Bis Anfang der Achtziger waren Kiwis in Deutschland ein seltenes und höchst freakiges Exotikschmankerl. Genauso absurd wie Mobiltelefone. So was hatten nur die wohlhabenden Early-Adopter im Obstsalat. Und bis vor ein paar Jahren kannten Kakis, diese Riesenphysalis, wahrscheinlich auch nur die Thailand-Touristen oder trendige Kulinarik-Blogger unter uns. Ich zumindest nicht.

Also keine Ahnung, wann ich meine erste Kaki gegessen habe. Aber heuer stehen sie ganz oben auf meinem Obst-Speiseplan. Ich steh auf dieses dezente Lebkuchenaroma der Früchte. Das ideale Weihnachtsobst.

Meine Begeisterung gelten aber nur den festen Sharonkakis. Nicht den kleineren und runden Kakis,die erst verzehrt werden, wenn sie schon ganz glibberig-weich sind. Dann löffelt man sie aus wie Kiwis. Das ist nicht so mein Ding. Da bleibe ich lieber beim neuseeländischen Kiwi-Original. Dem guten alten B-Netz unter den Supermarktobsten. Dem B-Netz, tse … wo man noch wissen mussten, in welchem Vorwahlkreis sich die gewünschte Gesprächsperson befand. Vollkommen absurd heutzutage.

1 Comment

  • Antonia
    4 Jahren ago

    Bis nach Thailand muss man nicht reisen, um Kakis zu kennen. Nur bis nach Norditalien 😉 Hatte letztes Jahr zwei Kakibäume im Garten.