grusel-chaos

Dienstag, 1. November
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Viel ist nicht mehr hängen geblieben von der gestrigen „HalloWien“-Party. Ein paar kalte Grimassen, eine sonderbare tote Person – weiblich – die gerne Momo sein würde und ein Marmorkuchen. Letzterer geschmacklich so blass wie unsere geschminkten Gesichter.

Die Erinnerungslücken lagen vor allen daran, dass ich im Kostümierungschaos meine Digi-Knipse nicht fand. Weder sie noch irgendein Notizbuch. Nicht mal den Gedanken mir auf einem abgerissenen Zettel ein paar Eindrücke aufzukritzeln – später auf der Party dann. Nur die Frage, ob nicht lieber ich mit der Bekannten küssen wollte, anstelle des Fremden, mit dem sie gerade tatsächlich rummachte?

Irgendwann einmal anders hieß die Antwort.

Das mit den Notizbüchern habe ich hingegen sofort geändert. Auf meinem Küchenkästchen in meinem Zimmer liegen jetzt alle wichtigen Utensilien beisammen. Analog wie digital. Die Schreiberling-Survival-Sammlung quasi. Wie die Knarre, Marke und Handschellen des streitbaren Hollywood-Cops. Jederzeit bereit für den ganz großen Showdown. Bäng. Bäng.