Gestern vom Juni, 2011

Mittwoch, Juni 29th, 2011

Am Wochenende war Donauinselfest – drei ganze Tage Europas größtes Open Air Festival. Kostenlos. Ich war nur am Sonntag, am Schluss vom Schluss da. Drei kurze Stunden. Milow ging mir noch dezent an der Ohrmuschel vorbei, aber bei Ich + Ich ging’s dann direkt vor die Bühne und ab dafür! Sehr fein! Adel Tawil finde ich eh grundsympathisch.

Sonntag, Juni 26th, 2011
wasserspass und gaumenfreude

Nur der Aktualität halber: Facebook-motivierte Wasserschlachten-Flashmobs sollten kurzfristiger und wetterorientierter angesetzt werden. Wenn man auch von oben her nass wird, beißt sich der Hund irgendwie in die eigene Super-Soaker. Ein netter Spaß war’s trotzdem.

Und den besten Burger der Stadt gibt es immer noch bei: Die Burgermacher. Dies wiederum der Vollständigkeit halber!

Sonntag, Juni 26th, 2011
die sendung mit dem dritten mann

Obgleich Wien eine phantastische Filmkulisse bietet wurden bisher erstaunlich wenig Kinostreifen in der Donaustadt gedreht. (Man nehme mal im Vergleich dazu Prag …)  Sisi – klar. Einmal sogar James Bond – aber in Gestalt von Timothy Dalton und daher eigentlich irrelevant. Also obliegt es einem einsamen Orson Welles als Dritten Mann tapfer die Fahne hochzuhalten. Ironischerweise spielen die Szenen, die sich am stärksten in die Filmgeschichte gebrannt haben UNTER der Stadt – und da war ich gestern: In der Wiener Kanalisation.

Entgegen meinem filmgeschichtlichem Interesse referierte man allerdings mehrheitlich über die Kanalisation an sich sowie dem Tagewerk der Kanalarbeiter. Also eher eine Live-Version der Sendung mit der Maus, als Filmanalyse mit Gerald Koeniger. Schade.

Montag, Juni 13th, 2011
hasta la victoria cupcake!

Drei junge Voralbergerinnen haben sich sowohl gegen pampige Industrie-Backwaren verschrieen, als auch gegen grausige Kaffeehäuser, die verstaubte Touristenfallen sind. Zu Dritt sind sie die Guerilla-Bakery! Im Kampf um leckere Mehlspeisen stellen sich die Schneebesen-Che-Guevaras an die Rührschüssel und backen im Untergrund süße Gaumenfreuden. Später dann kann man den Schleckerkram bei ihnen im umdekorierten Hippster-Wohnzimmer käuflich erwerben. Einmal im Monat – gestern zum Beispiel.

Schöne Idee.

Montag, Juni 6th, 2011
süß & knusprig

Wenn man zu viel Zeit hat, die man aber nicht ganz sinnlos verschleudern möchte, widmet man sich einfach den schönen Dingen seines Lebens. Sprich dem, was man kann – bzw. noch ein bisschen besser können möchte. Die Bäckerei wird es zwar leider niemals geben, die Mango-Kokos-Tarte hingegen war ganz real.