Ich hinke hinterher

Mittwoch, 5. Mai
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Ich hinke hinterher. Hoffnungslos. Und das nicht, weil ich kurz nach Ostern Arsch über Lenker vom Fahrrad geplumpst und auf mein Knie gefallen bin. Nein, weil der komplette letzte Monat April mit einem ,Huiii‘ an mir vorbei gezogen ist und nun die vergangenen Tage wie Herbstlaub um meinen Kopf wirbeln. Seit Anfang der Woche bin ich bei einer anderen Agentur. Eigentlich bei der, bei der ich von Anfang an sein sollte. Aber dann kam ein kleiner Umweg, ein Stolperbordstein und ich humpelte durchs Leben. Jetzt geht’s wieder besser. tbwa\. Meine direkte Kollegin ist die Freundin des Bruders einer Freundin einer meiner Mitbewohnerinnen. Zumindest feiert die Mitbewohnerin heute Geburtstag (Blog-Glückwunsch!) und hat von ihrer Freundin ein Geldbörsentäschchen bekommen, das meine Kollegin für ihren Internetshop näht. Kompliziert? Nein, eigentlich ganz einfach.

Komplizierter hingegen der Begriff ,ausgehen‘, das Thema für den diesjährigen fm4-Literaturwettbewerb und zu dem mir partout nichts Aufregendes eingefallen ist. In dreißig Minuten verstreicht die Abgabefrist und mehr als eine  halbe Geschichte habe ich vor lauter Hinken nicht hinbekommen. Schade, nächstes Jahr. I’m still at home, baby!