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Nachdem ich bedauerlicherweise nicht bei der diesjährigen Frankfurter Buchmesse teilnehmen konnte (weder als Aussteller, noch als Besucher) war ich hoch erfreut als am Wochenende die ,BuchWien‘ in den hiesigen Messehallen lief. Ich litt ja wirklich etwas unter bibliophilen Entzugserscheinungen. Doch leider war die Ausstellungsfläche der Ersatzdroge nur etwa 1/50stel (in Worten: ein fünfzigstel!!!) wie der von der Frankfurter Buchmesse. Ungefähr die Hälfte unserer geliebten Halle 4.1! Und das bei nahezu identischem Eintrittspreis! Man hat es halt nicht leicht als Satzzeichensüchtiger, naja. Immerhin gab es von ortsansässigen Poetry Slammern eine Textbox, in der sie ihre Werke zum besten und für neugierige Besucherohren performen durften.

Abends ging es dann ins phil, dem weltbesten Buchladen-Café wo gibt. Dort stellten Sascha Hommer und Mawil sich und ihre Comics vor. Von Mawil habe ich mir gleich ein Buch (Büchlein/Heft/Comic/Graphic Novel/…) gekauft, „Wir können ja Freunde bleiben“ – Signatur inklusive. Es geht um Herzschmerz. Ich bin gespannt …

1 Comment

  • 8 Jahren ago

    lieber Jonathan, die Satzzeichenzucht scheint sich bei dir zu lohnen. Nicht nur Konsum sondern auch kreative Produktion in mehrere Lebenslagen. Super! Weiter so. Deinen neuen Text werde ich vorspielen im Seminar nächsten Montag Morgen. Mansche kommen so viel später und für die Pünktlichen denke ich mir etwas schönes aus. Dein Bahnhof Text ist genau das richtige für das erste halbe Stunde nach Unterrichtsbeginn.
    Cindy