Dienstag, August 25th, 2009 um 0:12 Uhr
spiel, spaß, spannung

Letzte Woche war S. da, mein erster offizieller Besuch. In drei Tagen haben wir das Grund-Sightseeing-Programm und mindestens 45 gelaufenen Kilometer hinter uns gebracht. Mir fror andauernd und er trank die Wasserleitung leer. Dazwischen gab es selbst gemachte Pizza, einen sagenhaften Blick über Wien und viel zu erzählen. Erst im Nachhinein merkt man, wie gut die paar Tage einem taten. In etwa, wie wenn man nach einer Stunde schwimmen aus dem Becken steigt und sich trotz der Anstrengung viel wacher als vorher fühlt.

Daher konnte selbst der Umstand, dass ich am Wochenende als Single auf die Hochzeit meiner Schwester gehen musste, mich nicht wirklich runterziehen. Hochzeiten und Silvester gehen da normal ja gar nicht. Auf die Übernachtung im Junggesellenzimmer konnte ich dennoch getrost verzichten und verschwand gleich nach dem Dessert. Während das Brautpaar also mit den Gästen über das Parkett tanzte, raste G. mit mir über die Autobahn und hin zum Flughafen. Die Innenbeleuchtung des Wagens ließen wir versehentlich brennen und so leuchtet ihr Autochen auf dem Park-and-Ride-Parkplatz Köln/Bonn gerade wie eine Laterne in der dunklen Nacht.

G. ist nun also gerade da. Seit Sonntag, als uns der erste Flieger bei Sonnenaufgang nach Wien gebracht hat. Aus großzügigen Zeitgründen wird es bei ihr das Extended-Sightseeing-Programm geben. Pizza inklusive.

Ein Kommentar für “spiel, spaß, spannung”
  1. Jannick sagt:

    Na da sehen die Diebe wenigstens direkt, ob sich ein Einbruch in das Fahrzeug lohnt, oder nicht und die Batterie wird sich auch freuen. Aber je nachdem wie lang die Reise ist, wird sie das kleine Birnchen schon am leuchten halten und danach trotzdem noch das Auto starten. Und wegen der Sicherheit muss man sich glaube ich in Köln-Bonn auch nicht unbedingt die größten Sorgen machen. Da gibt es meiner Erfahrung nach doch wesentlich gefährlichere Abstellplätze für Autos.