zäher morast des organisatorischen

Mittwoch, 17. Juni
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Der Grund, weshalb ich vier Monate keine Lust auf Kino hatte (erstmals im Leben überhaupt), war der Gleiche, weshalb ich eher schleppend ins Diplom kam. Dadurch verzögerte sich alles und ich hatte nicht, wie geplant, die letzten vier Wochen  Zeit um mich in Dortmund vernünftig ab-, an-, umzumelden, bzw. geordnet die Zelte abzubrechen. Stattdessen riss ich die Heringe aus dem Boden und knäulte mein Wigwam in den Kofferraum. Dass ich keine PIN fürs OnlineBanking mehr hatte, merkte ich erst hier. Dass meine TAN-Nummern mittlerweile ebenfalls abgelaufen waren, sah ich erst, als die Bank mir nach Ewigkeiten eine neue PIN schickte (zuerst kam nur unaufgefordert eine TelefonBanking-PIN, die ich wegen hoher Einwahlgebühren aus dem Ausland nur ungern nutzen wollte). Derweilen freute sich ARCOR, dass mein laufender Internetanschluss erstaunlich wenig Traffic verschlang.

Die Liste ließe sich fortsetzen.

Übrig geblieben ist die Erkenntnis, dass die EU in der Praxis noch nicht so ganz funktioniert und E-Mails keinen Kundenschalter ersetzen.