revier im quartier

Montag, 11. Mai
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Im Museumsquartier kann man phänomenal gut seine Zeit tot schlagen. Zum einen, da wochenends im Sommer den ganzen Tag über DJs den Platz mit ihrer Musik berieseln und zum anderen, weil die kreative Energie förmlich aus den Lüftungsschächten der umstehenden Gebäude dampft. Das ist dort ein bisschen wie in Abrahams Schoß, wäre denn der Mann ein wilder Maler zurückliegender Epochen gewesen. Und viel los ist natürlich auch. So kann man sich bequem das Geld für irgendwelche Ausstellungen sparen und das skurrilste Kunstwerk der Erde bewundern: den Menschen. Während also ringsherum die Werke von Klimt und Schiele an den Wänden hängen, hängt man vor den Museumshallen bei Bier und Palaver ab und lässt seine Blicke kreisen.

Und das Gespräch mit einem älteren Ami gab mir die Gewissheit: sooo schlecht ist mein Englisch gar nicht.

Zum Schluss noch ein Plakatschmankerl. Das Museum ist freilich fiktiv, sein Eintrittsgeld wäre es aber gewiss wert.