Sonntag, 26. April
Frühling in Brünn

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Montag, 20. April
jetzt wirds ätzend

Als Viertel Bayer und Viertel Schwabe musste ich alleine von meinen Genen her mich irgendwann ans Brezel-Backen wagen. Mit allem was dazugehört: Schutzbrille, Putzhandschuhe und Natriumhydroxid von einer sinistren Chemiestube aus Margareten. Jetzt hat mein lieber KARLBY Masern, weil IKEA keine laugenresistenten Küchenplatten hinbekommt. Wie dem auch sei: Die Brezeln waren hervorragend. Der Knotenschwung wird beim nächsten Mal besser. Und Schmiergelpapier kann Wunder bewirken.

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Sonntag, 12. April
manifattura di pasta

Interessant zu wissen, dass man selbst in einer so hochkapitalistischen Konsumgesellschaft wie die unsere bei weitem noch nicht alles kaufen kann, was man so möchte. Trockenrahmen beispielsweise. Für Nudeln, Kräuter oder Gemüsechips. Konnte ich beim besten Willen nirgendwo auftreiben. Selbst Google zeigte mir den Stinkefinger. Und ich habe immer gedacht Amazon hat das ultimative Gottes-Weltwarenlager, in dem man wirklich alles bestellen kann. Sogar eine Welt ohne Amazon. Von wegen. Also musste ich nach ewigen Zeiten mal wieder zu einem Boesner tingeln. Hab da ein paar Selbstbau-Bilderrahmen eingepackt und vom Baumarkt noch ein Fliegengitter aus Fieberglas mitgenommen. Dann musste ich noch mal zum Baumarkt, weil ich keinen Tacker hatte bzw. mir keinen borgen mochte. Wer weiß, wie viel Trockenrahmen ich noch so zusammentackern muss in Zukunft. Lieber mal einen parat haben. Die ersten beiden Rahmen klappten auch schon ganz gut. Zwar etwas schief, aber ich will ja keinen Picasso aufhängen. Jetzt nur noch ein Weilchen warten, dann werde ich wissen, wie selbgemachte luftgetrocknete Bandnudeln schmecken.

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Montag, 23. März
Zeitung hinter Glas

Die goldenen Tage des Prints sind ja schon länger vorbei. Irgendwann wird sich ein gewisser (Niedrig)Pegel bei den Verlagen eingestellt haben, während der große Kuchen “Online” in Abertausende Stücke aufgeteilt werden muss.

Wo es allerding noch Luft nach oben gibt, ist beim Lesezubehör fürs Tablet. eBooks gibt es zwar schon an jeder Homepage-Ecke, bei e-Magazinen sieht es streckenweise aber noch recht mau aus. All zu oft sind die Digital-Gazetten vom iTunes-Zeitungskiosk nur aufgepimpte Druck-PDFs. Ein paar Links reingeknallt und die reingelayouteten Bilder als Galerie zusammengestückelt. Fertig ist die Zweitverwertung. Das da aber noch was ganz anderes vor der Tür bzw. dem USB-Port steht, zeigt meine kleine Spielerei da oben. Nicht, dass ich da der Erste bin. Aber noch früh genug, um nicht abseits am Rand stehen zu müssen.

Sonntag, 22. Februar
The heat is on

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Endlich. Nach über zwei Monaten Wartezeit darf nun der Kochlöffel, der Schneebesen, der Bratenwender, die Wokpfanne oder einfach nur das Tanzbein vor Freude geschwungen werden. Erst machts Klicker-Klicker-Klicker. Dann Wosch! Und dann ist er an, der erste Gasherd meines Lebens. Was habe ich lange darauf gewartet. Dabei meine ich jetzt nicht nur die Zeit vom letzten Dezember an.

Sonntag, 15. Februar
An der Salzach, Schnee auf den Bergen

Ich war wieder in Salzburg. Getreidegasse, Mönchsberg und Mozartkugeln, nein besser: Bachwürfel. Dazu amerikanische Opernsänger, schwimmende Pfadfinder und geschlagene Kapitalisten. Das ganze 24-hours lang. Und noch ein bisschen länger.

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Dienstag, 10. Februar
www.pielmayer.de

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Online! Endlich!

Nach ewigen Jahren gibt es auf www.pielmayer.de endlich wieder etwas zusehen. Und zwar mein Autorenportrait mit den Links zu den Kurzgeschichten (und Viva la Pizza). Möglich gemacht hat das ein neues Tool von Adobe – mit Namen MUSE –, welches ich mir mal testweise zu Gemüte geführt habe und völlig begeistert davon bin. Ein typisches WYSIWYG. Wandelt den ganzen Klump selbstständig in HTML um. Bisher war Internet für mich ja knallhartes Neuland – also gestalterisch. Vergangenheit.

Bleibe auf jeden Fall dran an der Sache. Hab da echt ne Begeisterung für entwickelt.

Jetzt aber mal viel Spaß beim durchklicken. www.pielmayer.de

Sonntag, 11. Januar
je suis charlie

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Sonntag, 4. Januar
Zu Dr. Sommer-Zeiten

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Was da oben aussieht wie der Kopf eines Kaninchens oder die Fänge einer Spinne (vom Betrachter aus) ist meine ganz persönliche Kinostatistik. Angefangen einst bei “Der Prinz aus Zamunda” oder so.  Irgendwann, als man BRAVO oder POPCORN oder auch MÄDCHEN von der großen Schwester las. In diese postpupertären Zeiten bin ich seit Wien zurück gefallen. Mit meinen Kinobesuchen – nicht der Teenie-Lektüre. 2008 vergaß ich übrigens ganz zu zählen. Die Kinokarten hierfür verstauben gerade in einer norddeutschen Scheune. Wird also noch nachgeholt.

Beunruhigend weiterhin der letztjährige Einbruch nach einem schwachen Aufwärtstrends von 2010 bis 2013. Aber im Nachtzug nach Wien gab es halt leider kein Kinoabteil. Tja. Grund genug im Jahre 2015 a.D. wieder ausgiebig zum Lichtspieltheater seines Vertrauens zu pilgern. Vorsichtshalber hole ich mir auch gleich die CINEPLEXX Bonus-Card. Für 10.000 Bonuspunkten erhalte ich einen Kinoabend mit 10 meiner Freunde. Dafür werde ich unglücklicherweise auch jeden Til-Schweiger-Film ansehen müssen – aber egal. Hauptsache das Diagramm-Karnickel bekommt heuer einen buschigen Schwanz hinten. Und vielleicht wirds ja auch ein Eichhörnchen.

Wer sich übrigens fragt, was in aller Welt mir 2001 in die Statistik geflogen ist, dem sei gesagt, dass es sich dereinst um ein Jahr voll Liebeskummer handelte. 2008 dann erneut. (Nur am Rande erwähnt.) Die nachzuholende Zählung wird also rasch erledigt sein.

Donnerstag, 1. Januar
Ein Jahr vor, eines zurück

Da bin ich also wieder. Fange da an, wo ich aufgehört habe. Manchmal kommt es mir vor, als wäre die Zeit einfach nur ein überdimensionaler Regler, den man nach belieben hin und her drehen kann. Typisch Zeitreisender halt. Aber eines war dabei deutlich zu spüren: time-travelling ist irrsinnig kraftraubend. Drei Umzüge in den letzten 18 Monaten. Mitsam allem Hab und Gut und dem gesamten Hofstaat.

Neulich habe ich aufgeschnappt, dass die drei stressigsten Dinge für einen Menschen, Scheidung, Umzug oder der Tod eines nahen Verwandten sind. So gesehen habe ich in den vergangenen eineinhalb Jahren meine halbe Familie verloren.

Die Küche hier ist immer noch nicht fertig, weil mein Herd der Spedition vom Laster gefallen ist. Nein – das ist jetzt kein Synonym für gestohlen oder umsonst. Geraubt wurde, wenn überhaupt, nur mir etwas – nämlich meine Nerven. (Okay, nicht nur meine). Aber dennoch: es wird so langsam wohnlich in der Inception-Bude hier, der schwummrigen Pulverturmhöhle im 9. Bezirk. In den chaotischen Tiefen des Alsergrunds flackert nun ein heimeliger Kerzenschein. Ein paar Bilder hängen auch schon. Sogar das fließend Wasser funktioniert endlich.

2015 kann also kommen. Ich werd’s ruhiger angehen lassen. Versprochen. Außerdem würden sich eh keine freiwilligen Umzugshelfer mehr finden. Die haben ihren Soll erfüllt. Aber dennoch ist Deutschland immer noch Fußball-Weltmeister und in Kölle wird sich schon wieder auf Karneval vorbereitet. Sprich – hat doch irgendwie alles ganz gut geklappt.

In diesem Sinne: Ein schönes neues Jahr euch allen. Lehrreich, abenteuerlich, wunderschön und erfüllend.