Mittwoch, 1. Juli
Sommer Donaukanal

Für mein kommendes iPad-E-Magazin-Projekt habe ich mal eine kurze Zeitrafferspielerei unten am Kanal ausprobiert. Das grobe Gegensteuern mit der Blende erzeugt natürlich ein ordentliches Flackern. Das in der Raw-Entwicklung manuell auszugleichen wäre eine Arbeit für ein verregnetes Wochenende. Eher also nicht. Im Magazin verpielt es sich ohnehin. Und fürs nächste Zeitraffersujet suche ich mir dann halt ein Motiv mit konstanter Beleuchtung aus.

Montag, 22. Juni
May the cash be with you!

Ich war am Wochenende in Zürich. Endlich und zum ersten Mal. Und auch wenn die schmucken Gässchen der Schweizer Stadt am See wirklich sehr reizvoll sind, durfte sich eine leicht abgerockte Fabrik ein Stück Abseits das eigentliche Sightseeing-Highlight nennen.

Mein sehnsüchtig erwartetes Bircher Müsli im wunderbar plüschigen Café Schober blieb allerdings leicht hinter den Vorschusslorbeeren zurück. Zwar schön beerig, aber zu wenig „schlonzig“ und somit bestimmt noch nicht das haferflockige Non plus ultra. Wer in Zürich also weiß wo man das ultimative Bircher bekommt, darf sich gerne bei mir melden. Merci!

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Montag, 15. Juni
Vier für den ewigen Frieden

Für mein derzeitiges E-Magazin-Projekt war ich wieder einmal in aller Herrgottsfrühe am Friedhof. Beim überwucherten Westteil. Neben diesen schönen Bildern habe ich auch vier Zecken mit nach Hause genommen, die sich an meinen Beinen festgebissen hatten. Jetzt haben wir eine Zeckenzange aus Plastik daheim.

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Freitag, 5. Juni
bronzefarbenes Erz

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Ich gehöre ja nicht zu denen, die mit ihrem Bierkonsum in einem besonderen Ausmaß in Erscheinung treten, aber so grundsätzich mag ich ja sehr wohl das kühle Blonde. Nun, in Zeiten der aufkommenden Kleinbrauereien, bin ich auf ein wirklich feines Bierchen gestoßen. Auf meinem Lieblingsmarkt, dem Karmelitermarkt, stehen sie mit einem kleinen Standl. Jeden Samstag. Erzbräu. Aus Niederösterreich. Kein Vergleich zu dem Massenkram aus den Supermarktregalen. Zwei Sorten habe ich gekostet. Das Bergquell – frisch, leicht und fruchtig wie es so manches Radler nicht hinbekommt. Und den schwarzen Grafen – bernsteinfarben, würzig, malzig. Ein richtiges Abendbrotbier.

Jetzt also einen Grund mehr, sich auf Samstag morgen zu freuen. Und auf den klackernde Kratzen von Glas, wenn sich die Biere im Stoffsackerl mit der Rohmilchflasche anlegen. Dann steht nämlich wieder ein genussvolles Back- und Kochwochenende vor der Küchentür.

Wohl bekommt’s!

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Sonntag, 26. April
Frühling in Brünn

Mitten, drinnen, auf und um das Improfestival der Drehbühne Brno.

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Montag, 20. April
jetzt wirds ätzend

Als Viertel Bayer und Viertel Schwabe musste ich alleine von meinen Genen her mich irgendwann ans Brezel-Backen wagen. Mit allem was dazugehört: Schutzbrille, Putzhandschuhe und Natriumhydroxid von einer sinistren Chemiestube aus Margareten. Jetzt hat mein lieber KARLBY Masern, weil IKEA keine laugenresistenten Küchenplatten hinbekommt. Wie dem auch sei: Die Brezeln waren hervorragend. Der Knotenschwung wird beim nächsten Mal besser. Und Schmiergelpapier kann Wunder bewirken.

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Sonntag, 12. April
manifattura di pasta

Interessant zu wissen, dass man selbst in einer so hochkapitalistischen Konsumgesellschaft wie die unsere bei weitem noch nicht alles kaufen kann, was man so möchte. Trockenrahmen beispielsweise. Für Nudeln, Kräuter oder Gemüsechips. Konnte ich beim besten Willen nirgendwo auftreiben. Selbst Google zeigte mir den Stinkefinger. Und ich habe immer gedacht Amazon hat das ultimative Gottes-Weltwarenlager, in dem man wirklich alles bestellen kann. Sogar eine Welt ohne Amazon. Von wegen. Also musste ich nach ewigen Zeiten mal wieder zu einem Boesner tingeln. Hab da ein paar Selbstbau-Bilderrahmen eingepackt und vom Baumarkt noch ein Fliegengitter aus Fieberglas mitgenommen. Dann musste ich noch mal zum Baumarkt, weil ich keinen Tacker hatte bzw. mir keinen borgen mochte. Wer weiß, wie viel Trockenrahmen ich noch so zusammentackern muss in Zukunft. Lieber mal einen parat haben. Die ersten beiden Rahmen klappten auch schon ganz gut. Zwar etwas schief, aber ich will ja keinen Picasso aufhängen. Jetzt nur noch ein Weilchen warten, dann werde ich wissen, wie selbgemachte luftgetrocknete Bandnudeln schmecken.

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Montag, 23. März
Zeitung hinter Glas

Die goldenen Tage des Prints sind ja schon länger vorbei. Irgendwann wird sich ein gewisser (Niedrig)Pegel bei den Verlagen eingestellt haben, während der große Kuchen „Online“ in Abertausende Stücke aufgeteilt werden muss.

Wo es allerding noch Luft nach oben gibt, ist beim Lesezubehör fürs Tablet. eBooks gibt es zwar schon an jeder Homepage-Ecke, bei e-Magazinen sieht es streckenweise aber noch recht mau aus. All zu oft sind die Digital-Gazetten vom iTunes-Zeitungskiosk nur aufgepimpte Druck-PDFs. Ein paar Links reingeknallt und die reingelayouteten Bilder als Galerie zusammengestückelt. Fertig ist die Zweitverwertung. Das da aber noch was ganz anderes vor der Tür bzw. dem USB-Port steht, zeigt meine kleine Spielerei da oben. Nicht, dass ich da der Erste bin. Aber noch früh genug, um nicht abseits am Rand stehen zu müssen.

Sonntag, 22. Februar
The heat is on

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Endlich. Nach über zwei Monaten Wartezeit darf nun der Kochlöffel, der Schneebesen, der Bratenwender, die Wokpfanne oder einfach nur das Tanzbein vor Freude geschwungen werden. Erst machts Klicker-Klicker-Klicker. Dann Wosch! Und dann ist er an, der erste Gasherd meines Lebens. Was habe ich lange darauf gewartet. Dabei meine ich jetzt nicht nur die Zeit vom letzten Dezember an.

Sonntag, 15. Februar
An der Salzach, Schnee auf den Bergen

Ich war wieder in Salzburg. Getreidegasse, Mönchsberg und Mozartkugeln, nein besser: Bachwürfel. Dazu amerikanische Opernsänger, schwimmende Pfadfinder und geschlagene Kapitalisten. Das ganze 24-hours lang. Und noch ein bisschen länger.

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